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SCHNELLSCHACH-BEZIRKSMEISTERSCHAFT |
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2009: Kuhnen Meister
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Attendorn, 31. Januar
Der Plettenberger Thomas Kuhnen ist neuer Schnellschach-Meister des Bezirks Sauerland. Der Verbandsliga-Akteur beherrschte das Feld bei den Titelkämpfen in Attendorn nach Belieben, hatte nach den sieben Runden mit 6,5 Zählern eineinhalb Punkte Vorsprung auf den neuen Vizemeister des Bezirks, Helmut Hermaneck (SV Halver, 5,0 Zähler). Dritter wurde Ralph Kämper (SV Halver, 4,5). 14 Aktive nahmen teil. Vom SC 1959 waren keine Spieler am Start.
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2008: SVH-Trio kommt durch
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Schalksmühle, 1. Mai 2008
Die Aktiven des SV Halver dominierten am Maifeiertag im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle die Schnellschach-Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland. Mit Vladimir Dolgopolyj stellte der SVH den Überraschungssieger, mit Dirk König und Ralph Kämper auf den Rängen zwei und drei schafften zudem zwei weitere Spieler des Klubs die Qualifikation für die Südwestfalenmeisterschaft im August. Um ein Haar indes wäre alles ganz anders gekommen...
Nach mehr als sechs Stunden Spielzeit saßen sich am Ende in der letzten Runde am ersten Brett Vladimir Dolgopolyj und Ryszard Galicki gegenüber. Mit Ausnahme einer Partie waren alle anderen bereits beendet. Dirk König, der bis zur letzten Runde ohne Niederlage das Feld angeführt hatte, hatte gegen Ralph Kämper verloren. Es war klar: Dieses letzte Spiel war tatsächlich zum Endspiel geworden – wer es gewinnen würde, der wäre Meister. Und Ryszard Galicki von der Svgg Lüdenscheid hätte sogar ein Remis gereicht. Galicki stand auch gut, sehr gut sogar. Auf Gewinn. Doch seine Uhr zeigte nur noch wenige Sekunden Restbedenkzeit. So hätte Galicki auf Remis gehen können, Dolgopolyjs letzten Bauern in zwei Zügen schlagen und so ein sicheres Remis herbeiführen können. Selbst wenn dann seine Zeit abgelaufen wäre, hätte Dolgopolyj nicht mehr gewinnen können, denn er hätte nur noch einen König und einen Läufer auf dem Brett gehabt – zu wenig, um noch mattzusetzen. Der Regel entsprechend wäre die Partie remis gewesen. Doch Galicki überlegte, lange – bis das Plättchen fiel. Und damit war die Partie verloren, Dolgopolyj Meister, und Galicki fiel auf Rang vier zurück und somit aus den Qualifikations-Plätzen heraus. Bitter. Für Dolgopolyj nichtsdestotrotz nach einem sehr guten Turnier ein schöner Erfolg. Insgesamt war das Turnier in Schalksmühle mit 27 Startern, darunter neun Jugendlichen, gut besetzt. Vorjahressieger Klaus-Peter Wortmann (Svgg Lüdenscheid) fehlte ebenso wie Verbandsmeister Hendrik Mantler (SV Halver). Letzterer war aber aufgrund des Vorjahresergebnisses in Südwestfalen ebenso für die Verbandsmeisterschaft qualifiziert wie Thomas Kuhnen (Plettenberg). Spannend war die Meisterschaft bis in die letzte Runde hinein. Am Ende trennte den Sieger und den Sechstplatzierten nur ein halber Brettpunkt. Bester Spieler des SC 1959 war Timo Röhle auf Rang sechs, insgesamt nahmen sechs Aktive des SC 1959 am Turnier teil, wobei vor allem die Jugendlichen wichtige Erfahrungen sammelten.
Der Endstand: 1. Dolgopolyj, Vladimir (SV Halver) 5.5/28.5; 2. König, Dirk (SV Halver) 5.0/33.5; 3. Kämper, Ralph (SV Halver) 5.0/31.0; 4. Galicki, Ryszard (Svgg Lüdenscheid) 5.0/30.5; 5. Schmidt, Volker (SV Halver) 5.0/29.0; 6. Röhle, Timo (SC 1959) 5.0/24.5; 7. Scherbanev, Ivan (SV Halver) 4.5/29.0; 8. Cordes, Walter (SF Neuenrade) 4.5/28.0; 9. Schulze, Marc (SvG Plettenberg) 4.0/32.0; 10. Lanaras, Dimitrios (SF Neuenrade) 4.0/27.0; 11. Hochheusel, Christian (SC 1959) 4.0/24.5; 12. Theile-Rasche, Ingo (SF Lennestadt) 4.0/24.0; 13. Giraud, Valerian (Svgg Lüdenscheid) 4.0/23.0; 14. zu Putlitz, Martin (SC 1959) 4.0/23.0; 15. Lanaras, Vasileios (SF Neuenrade) 3.5/28.0; 16. Eschenasy, Sebastian (KS Lüdenscheid) 3.5/15.0; 17. Evsan, Tugay (KS Lüdenscheid) 3.0/27.0; 18. Kernchen, Peter (SC 1959) 3.0/26.5; 19. Wunderwaldt, Björn (KS Lüdenscheid) 3.0/23.5; 20. Rieger, Mario (SC 1959) 3.0/21.0; 21. Hagedorn, Benjamin (SC 1959) 3.0/20.5; 22. Ertelt, Pornchai (SV Halver) 3.0/20.5; 23. Chmiel, Tobias (KS Lüdenscheid) 2.5/21.5; 24. Bocklenberg, Mike (SC 1959) 2.0/22.5; 25. Falcone, Gianluca (SC 1959) 2.0/22.5; 26. Hahnel, Philipp (SC 1959) 2.0/15.5; 27. Ünlüer, Caghan (KS Lüdenscheid) 1.0/17.5
Endklassement [15 KB]
***** Alle Runden [85 KB]
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2006: Wortmann Bezirksmeister
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Schalksmühle, 26. November 2006
Klaus-Peter Wortmann von der Svgg Lüdenscheid ist neuer Bezirksmeister im Schnellschach. Mit 5,5 Punkten aus sieben Partien setzte sich Wortmann im Foyer der GS Spormecke in Schalksmühle vor dem punktgleichen Hendrik Mantler durch. Wortmann wies in der Endabrechnung die bessere Buchholz-Wertung auf. Dritter wurde Thomas Kuhnen (SVg Plettenberg, 5,0), der den Schachbezirk Sauerland damit im Juni 2007 ebenfalls bei den Verbandsmeisterschaften vertreten wird. Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid als Ausrichter durfte 25 Spieler zu den Meisterschaften - ausnahmsweise im schmucken neuen Foyer der Grundschule Spormecke, weil das Feuerwehrgerätehaus durch den Awo-Weihnachtsbasar belegt war - begrüßen. Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer-System bei einer Bedenkzeit von 30 Minuten pro Spieler pro Partie. DWZ-Favorit Hendrik Mantler (2105) leistete sich zwar in der 2. Runde eine Niederlage gegen den Bezirksmeister im klassischen Schach, Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid), hielt sich danach aber bis auf ein Remis gegen Andreas Schäfers (Svgg Lüdenscheid) relativ schadlos. Wortmann startete gar mit 5,5 Zählern aus sechs Partien (Remis gegen Schäfers) und hatte vor der letzten Runde einen ganzen Punkt Vorsprung vor Mantler, Schäfers und Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid) und somit den Titel schon fast in der Tasche. In der 7. und letzten Runde traf Wortmann allerdings auf Mantler – und unterlag. Es durfte wieder gerechnet werden, allerdings nur zwischen den Beiden, denn Schäfers (gegen Kämper) und Hermaneck (gegen Kuhnen) verloren ihre Schlusspartien ebenfalls. Die Buchholz-Wertung (32,5) rettete Wortmann indes gegenüber Mantler (29,0). Kuhnen (5,0/29,5) setzte sich im Kampf um Rang drei ebenfalls aufgrund der besseren Buchholz-Wertung vor Ralph Kämper (SV Halver, 5,0/27,5) durch. Auf den nächsten Rängen folgten Schäfers (4,5/ 29,5), Hermaneck (4,5/29,0), als bester Spieler des Ausrichters Christian Hochheusel (4,5/28,5) und Frank Wollenweber (4,5/27,5), der die meisten Remisen im Turnierverlauf spielte. Titelverteidiger Rolf Schulte von den SF Neuenrade war nicht am Start. Bester Hönnestädter war Dimitrios Lanaras (10., 4,0), der damit sogar besser abschnitt als der Bezirksvorsitzende Walter Cordes (14., 3,5) aus Neuenrade. Die Bilanz des SC 1959 fiel ordentlich aus. Sechs SC-Spieler nahmen am Turnier, das Thomas Machatzke leitete, teil. Christian Hochheusel als Siebter des Klassements spielte ein ausgezeichnetes Turnier, verlor nur gegen Mantler und Wortmann, gegen die er auch lange ordentlich gestanden hatte, und machte gegen Wollenweber Remis. Timo Röhle (3,0 Punkte) wusste trotz einer Siegpartie gegen Wolfram Tesche nicht an die gute Leistung des Vorjahres anzuknüpfen und landete ebenso wie Martin zu Putlitz und Thomas Orlik (beide ebenfalls 3,0) im breiten Mittelfeld des Klassements. Stefan Liedtke (2,0) und Daniel Zschiedrich (2,5) komplettierten das SC-Aufgebot.
Der Endstand [67 KB]
Die Fortschrittstabelle [66 KB]
Der Spielplan [107 KB]
Bilder
Der Zweitplatzierte und der Sieger: Hendrik Mantler (l.) und Klaus-Peter Wortmann.
Als Dritter für die Verbandsmeisterschaft qualifiziert: Thomas Kuhnen.
Bester Schalksmühler im Feld: Christian Hochheusel.
Der Bezirksmeister im klassischen Schach wurde Neunter: Ryszard Galicki.
Zwei Frauen nahmen teil: Ingrid Hermaneck (l.) und Sandra Wengenroth.
Die Kiebitze am Ende der Runde beobachten Hendrik Mantlers Partie.
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