|
|
|
 |
 |
 |
 |
SAUERLANDPOKAL |
 |
2009: Halver, wer sonst?
|
Halver, 26. April 2009
Der SV Halver hat zum vierten Mal in Serie den Sauerlandpokal der Schachspieler gewonnen. In einer engen Entscheidung verwiesen die Halveraner im DRK-Heim in der von-Vincke-Straße die SF Neuenrade und die SvG Plettenberg auf die Ränge zwei und drei. Der SC 1959 wurde Vierter.
Sechs der zehn Bezirksvereine spielten bei der Traditionsveranstaltung des Bezirks Sauerland um den Pokal. Bei diesem Wettbewerb treten die fünf Spieler eines Vereins bei Zwei-Stunden-Bedenkzeit-Partien gegen fünf Gegner aus fünf zugelosten unterschiedlichen Klubs an. Die Konstellation schafft zumeist spannende Entscheidungen. So auch diesmal. Erst das Remis von Volker Schmidt (SV Halver) gegen den Attendorner Oliver Pfeiffer in der letzten Partie des Nachmittags bescherte den Halveranern eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die fünf Halveraner blieben damit ohne Niederlage, nur Schmidt und ein wenig überraschend Hendrik Mantler (gegen Neuenrades Rainer Bialas) gaben halbe Zähler ab. Das reichte für 4,0 Teampunkte und den Sieg. Zum Halveraner Team zählten zudem Helmut Hermaneck, der gegen Alexander Lider (Svgg Lüdenscheid) gewann, Dirk König (Sieg gegen Orlik) und Ralph Kämper, der mit seinem Erfolg gegen den jungen Marc Schulze (SvG Plettenberg) einen wichtigen Beitrag zum Pokalsieg leistete.
Zur Bildergalerie
Die SF Neuenrade brachten es auf 3,5 Zähler -- ihnen verdarb die Niederlage von Hans-Peter Schulze gegen den Schalksmühler Christian Hochheusel den durchaus möglichen Pokalcoup. Walter Cordes hatte dagegen gegen den Plettenberger Manfred Nölke einen "big-point" gelandet und so die Neuenrader Chancen erhöht. Dem Mitfavoriten aus Plettenberg raubten die Niederlagen von Nölke und Schulze alle Hoffnungen -- die Siege von Max Bouaraba, Thomas Kuhnen und dem starken Youngster Martin Riederer (gegen Ernest Taylor aus Lüdenscheid) verhalfen den Vier-Täler-Städter immerhin auf Rang drei. Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid folgte mit 2,0 Zählern auf Platz vier, gefolgt von den SF Attendorn (1,5 Punkte) und der am gestrigen Nachmittag glücklosen Svgg Lüdenscheid (1,0), für die nur Andreas Schäfers in seiner Partie gegen den Attendorner Gregor Springob punktete.
Der Endstand [31 KB]
Die Bilanz des SC 1959 durfte sich durchaus sehen lassen: Timo Röhle
feierte mit den weißen Steinen eine schöne Siegpartie gegen den nach DWZ favorisierten Klaus Schwarz von der Svgg Lüdenscheid. Christian Hochheusel spielte das Zünglein an der Waage und bezwang Hans-Peter Schulze. Robert Leonidas
als Youngster des Teams sammelte gegen den Attendorner Klaus Bruhn wichtige Erfahrungen - so war die Zielsetzung. Am Ende aber siegte Bruhn. Zwei unheimlich schwere Aufgaben erwischten Mario Rieger und Thomas Orlik, die gegen zwei Topspieler des Gesamtfeldes antreten musste. Mario Rieger
wehrte sich gegen das passive SC-1959-Mitglied Max Bouaraba (SvG Plettenberg) lange, verlor aber ebenso wie Thomas Orlik
, der von Dirk König (SV Halver) am Ende überspielt wurde.
|
|
|
|
|
|
Titelhattrick für den SV Halver
|
Halver, 31. Mai 2008
Sauerlandpokal (Endstand): 1. SV Halver 4,5 Punkte, 2. Svgg Lüdenscheid 3,5 Punkte, 3. SF Neuenrade und SC 1959 beide 1,0 Punkte Einzelpartien: Hendrik Mantler (SV Halver) - Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) 1:0; Mario Rieger (SC 1959) - Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) 0:1; Timo Röhle (SC 1959) - Vasileios Lanaras (SF Neuenrade) 1:0; Volker Schmidt (SV Halver) - Walter Cordes (SF Neuenrade) 1:0; Thomas Machatzke (SC 1959) - Ralph Kämper (SV Halver) 0:1; Dimitrios Lanaras (SF Neuenrade) - Philipp Denger (Svgg Lüdenscheid) remis; Rolf Schulte (SF Neuenrade) - Olaf Weinreich (SV Halver) remis; Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid) - Peter Kernchen (SC 1959) 1:0; Alexander Lider (Svgg Lüdenscheid) - Hans-Peter Schulze (SF Neuenrade) 1:0; Eric van der Gaag (SV Halver) - Thomas Orlik (SC 1959) 1:0
Der SV Halver hat zum dritten Mal in Folge den Sauerlandpokal im Schachbezirk Sauerland gewonnen. In den eigenen Vereinsräumen im DRK-Heim in Halver verwies der SVH in der Endabrechnung mit 4,5 Zählern die Svgg Lüdenscheid (3,5) auf den zweiten Rang. Das Turnier war extrem schlecht besucht. Von den zehn Bezirksvereinen nahmen nur vier am Sauerlandpokal, dem letzten Turnier der Saison im Bezirk teil. U.a. fehlte auch die SvG Plettenberg als Aushängeschild der heimischen Schachregion bei diesem Wettbewerb. 2007 hatten noch sechs Vereine teilgenommen.
Der SV Halver ging als Favorit ins Rennen und wurde dieser Stellung auch gerecht. Lediglich Olaf Weinreich (Remis gegen Schulte) gab einen halben Zähler ab. Ansonsten fuhren die Gastgeber vier volle Punkte ein. In der letzten Partie des Tages machte Volker Schmidt mit seinem Sieg gegen den den Vorsitzenden des Bezirks, Walter Cordes, den Pokal-Hattrick perfekt. Den entscheidenden Vorteil erspielte sich der SVH im Vergleich mit der Svgg Lüdenscheid im direkten Duell: Hendrik Mantler, Nummer eins des SVH-Verbandsliga-Teams, gewann seine Partie gegen Ryszard Galicki nicht ganz unerwartet. Auf Patzer der übrigen Halveraner hofften die Lüdenscheider, bei denen Philipp Denger gegen Dimitrios Lanaras (Neuenrade) überraschend einen halben Punkt abgab, vergeblich. Auch Thomas Windfuhr hätte beinahe gegen Mario Rieger
gepatzt, brachte die Partie aber letztlich trotz zweier Minusbauern doch noch zu einem guten Ende. Schade für Mario Rieger, der sich eine sehr gute Stellung erspielt hatte.
Den dritten Rang beim Sauerlandpokal teilten sich die Schachspieler aus Schalksmühle und Neuenrade, wobei für Neuenrade Lanaras und Schulte zwei Remis holten. Der SC 1959 kam durch eine Siegpartie von Timo Röhle
, der überraschend Vasileios Lanaras bezwang, zu seinem einen Punkt. Neben Rieger verloren auch die weiteren Akteure: Thomas Orlik
stand gegen Eric van der Gaag von Anfang an etwas gedrückt und wurde am Ende nach der großen Rochade überspielt. Thomas Machatzke stand mit weiß gegen Ralph Kämper lange solide. Im Mittelspiel überlegte er für einen Königsangriff mehr als eine halbe Stunde für einen Zug, opferte danach einen Läufer, doch Kämper verteidigte sich geschickt und behielt am Ende die Mehrfigur über und gewann sicher. Peter Kernchen
büßte gegen Michael Heesemann im Mittelspiel zwei Bauern ein und war somit nach langem Kampf auch chancenlos.
|
Sauerlandpokal: Nullausbeute
|
Halver, 12. Mai 2007
Heimsieg: Der SV Halver hat den Sauerlandpokal der Schachspieler am Samstag verteidigt. Mit 4,5 Zählern setzte sich das Team aus Halver in den Räumlichkeiten der Sparkasse in Halver vor der Svgg Lüdenscheid (3,5 Punkte) und den punktgleichen Teams der SvG Plettenberg und der SF Neuenrade (beide 2,5 Punkte) durch. Der Sieg des SVH beim Saisonfinale im Schachbezirk Sauerland war letztlich nicht überraschend, denn die Halveraner schickten fünf Spieler aus dem Verbandsklassen-Meisterteam ins Rennen. Die übrigen fünf Teams, die in Halver antraten, waren nicht so durchgehend stark aufgestellt. Relativ früh feierten Peter Martino-Groß (gegen A. Heesemann, Svgg Lüdenscheid), Roman Babczyk (gegen Vormweg, SvG Plettenberg) und Volker Schmidt (gegen Röhle, SC Schalksmühle/Hülscheid) Siege, dazu kam ein Remis von Olaf Weinreich (gegen Lanaras, SF Neuenrade). Den Pokalsieg perfekt machte Hendrik Mantler mit seinem Erfolg gegen Bernd Dahlmann (SF Attendorn). Der Verfolger aus Lüdenscheid zog nur in Person von Andreas Heesemann gegen den SVH den kürzeren und gab daneben nur in der Neuauflage des Endspiels der Bezirkseinzel-Meisterschaft zwischen Ryszard Galicki und Walter Cordes einen halben Zähler ab. Die SvG Plettenberg punktete zwar durch die Verbandsliga-Spieler Thomas Kuhnen und Dirk König, war an den hinteren Positionen aber nicht so stark aufgestellt. Für die SF Neuenrade vergab Hans-Dietmar Wolter in einer der längsten Partien des Tages mit seiner Niederlage gegen Attendorner Gregor Springob den möglichen Sprung auf den geteilten zweiten Rang. Die Attendorner belegten mit 2,0 Zählern den fünften Platz. Ohne Punkte und mit der roten Laterne kehrte der SC 1959 vom Sauerlandpokal zurück. Timo Röhle (gegen Volker Schmidt, SV Halver), Christian Hochheusel (gegen Thomas Kuhnen, SvG Plettenberg), Thomas Orlik (gegen Dmitri Adomeit, Svgg Lüdenscheid), Martin zu Putlitz (gegen Peter Olszewski, SF Neuenrade) und Mario Rieger (gegen Paul König, SF Attendorn) verloren allesamt ihre Partie, wobei Rieger eine klare Siegstellung verschenkte. Damit wurde der SC 1959 im Feld der sechs Teams Letzter.
Die Spiele: Gregor Springob (SF Attendorn) - Hans-Dittmar Wolter (SF Neuenrade) 1:0; Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) - Walter Cordes (SF Neuenrade) remis; Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) - Jürgen Hecker (SvG Plettenberg) 1:0; Christian Hochheusel (SC 1959) - Thomas Kuhnen (SvG Plettenberg) 0:1; Timo Röhle (SC 1959) - Volker Schmidt (SV Halver) 0:1; Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid) - Andreas Pankrath (SF Attendorn) 1:0; Peter Ruda (SF Neuenrade) - Daniela Seliger (SvG Plettenberg) remis; Thomas Orlik (SC 1959) - Dmitri Adomeit (Svgg Lüdenscheid) 0:1; Bernd Dahlmann (SF Attendorn) - Hendrik Mantler (SV Halver) 0:1; Lisa Vormschlag (SvG Plettenberg) - Roman Babczyk (SV Halver) 0:1; Paul König (SF Attendorn) - Mario Rieger (SC 1959) 1:0; Olaf Weinreich (SV Halver) - Vasileios Lanaras (SF Neuenrade) remis; Dirk König (SvG Plettenberg) - Henry Mickisch (SF Attendorn) 1:0; Peter Martino-Groß (SV Halver) - Andreas Heesemann (Svgg Lüdenscheid) 1:0; Peter Olszewski (SF Neuenrade) - Martin zu Putlitz (SC 1959) 1:0
|
|