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APG-POKAL |
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2009: Giraud Überraschungssieger
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Schalksmühle, 17. Oktober 2009
Valerian Giraud hat den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal des SC 1959 gewonnen. An einem Tag der Überraschungen setzte sich der amtierende U14-Bezirksmeister, der aktiv für die Svgg Lüdenscheid spielt, aber seit kurzem passives Mitglied des SC 1959 ist, zwar nicht erwartet, aber völlig verdient durch. Im Endspiel besiegte er Mario Rieger.
Trotz zahlreicher Absagen (u.a. aus der ersten Mannschaft Hochheusel, zu Putlitz, Röhle, Adomeit und Kölz, aus der Jugend Osenberg, Kölz und Starke sowie kurzfristig Liedtke und Zschiedrich) fand sich ein Feld von 16 Teilnehmern zusammen. Darunter mit Dariusz Gorzinski ein erst in dieser Woche zum SC 1959 gestoßenes neues Mitglied, das zuletzt für den FS 98 Dortmund aktiv war, und auch Valerian Giraud, der im August passiv dem SC 1959 beigetreten ist.
Beim Turnier, das zum Gedenken an den langjährigen SC-Vorsitzenden und Tausendsassa Alois Piotrowski ausgespielt wird, wird beim Schnellschach die von Piotrowski stets favorisierte Bedenkzeit von 21 Minuten vorgegeben. Das Teilnehmerfeld ermittelte in fünf Runden nach dem Schweizer-System die vier Akteure, die sich dann in Halbfinale und Endspiel nach K.o.-System um den Pokal streiten durften.
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Es sollte ein Nachmittag voller Überraschungen werden. Uwe Kleinschmidt, der in den Jahren 2007 und 2008 den APG-Pokal gewonnen hatte, musste nach Niederlagen gegen Valerian Giraud und Dariusz Gorzinski in Runde drei und vier praktisch vorzeitig die Segel streichen. An Thomas Machatzke, Fünfter der Setzliste, lief das Turnier komplett vorbei. Thomas Orlik, Sechster der Setzliste, besiegte zwar überraschend Dariusz Gorzinski, verspielte anschließend mit Niederlagen gegen Giraud und Klampt sein Halbfinal-Ticket noch. Eine aufregende Vorrunde spielte Dariusz Gorzinski - zunächst setzte er Horst Radczewill in komplizierter Stellung eine Sekunde vor dem Fallplättchen matt, dann gewann er gegen Kleinschmidt, weil dessen Zeit um war. Als einzigem gelang es ihm zudem, Valerian Giraud zu besiegen - der war freilich zu diesem Zeitpunkt bereits nach vier Startsiegen vorzeitig fürs Semifinale qualifiziert. Immerhin: Mit dem Sieg in der letzten Runde sicherte sich Gorzinski noch vor Giraud den Vorrundensieg.
Auf Rang drei schlich sich still und heimlich Tobias Klampt vor, der ebenso wie Mario Rieger auf Rang vier in der zweiten Runde verloren und in der dritten Runde nur remis gemacht hatte. Sowohl Rieger als auch Klampt hielten sich aber in Runde vier und fünf schadlos und lösten so mit 3,5 Zählern die beiden freien Halbfinaltickets. Mit 3,0 Zählern verpassten Thomas Orlik und der wie immer beim APG-Pokal stark aufspielende 84-jährige Erwin Gregull das Halbfinale nur knapp. Auf den weiteren Plätzen folgten Uwe Kleinschmidt, Horst Radczewill, Thomas Machatzke, Klaus Eckhardt, Gianluca Falcone (alle 2,5), Lothar Mirus, Mike Bocklenberg (beide 2,0), Volker Kleinschmidt (1,5), Ann-Kathrin Grob und Quentin Grob (beide 0,5).
Turnier-Statistik [376 KB]
Im Halbfinale setzte sich zunächst Valerian Giraud gegen Tobias Klampt durch. Im Mittelspiel übersah Klampt einen Figurenverlust, bekam ein wenig Spiel, doch Giraud verteidigte sich umsichtig und siegte verdient. Es war sein zweiter Sieg an diesem Tag gegen Klampt. Im zweiten Halbfinale wusste Dariusz Gorzinski seinen Weißvorteil gegen Mario Rieger nicht zu nutzen. Die Stellung war zwar leicht besser, doch Gorzinski lief die Zeit davon. Schließlich entschied das Fallplättchen zugunsten Riegers, der damit die Möglichkeit hatte, zum zweiten Mal nach 2006 den Titel zu holen. Doch es kam anders: Bis weit ins Mittelspiel verteidigte sich Rieger gegen Giraud zäh - der Youngster hatte indes die etwas bessere Zeit. Als dann eine Figur für Rieger nicht mehr zu halten war und die Stellung so zusammenbrach, war der Überraschungscoup für Valerian Giraud perfekt.
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2008: Erneut Kleinschmidt
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Schalksmühle, 28. Dezember 2008
Der Titelverteidiger gab sich keinerlei Blöße: Uwe Kleinschmidt gewann am Sonntag zum zweiten Mal in Folge den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Der DWZ-Favorit gab nur gegen Timo Röhle einen halben Zähler ab und verwies somit am Ende Tobias Klampt und Timo Röhle auf die Ränge zwei und drei.
Mit dem Termin zwischen den Jahren hatte der SC 1959 letztlich kein so glückliches Händchen bewiesen. Nahmen im vergangenen Jahr noch 18 Spieler an dem Vereinspokalturnier im Schnellschach teil, so stellten sich diesmal nur sechs Akteure dem Kampf um den Pokal, der im Gedenken an den langjährigen SC-Vorsitzenden Alois Piotrowski mit einer Bedenkzeit von 21 Minuten ausgespielt wurde. Bei dieser Teilnehmerzahl verzichtete der SC 1959 diesmal auf den K.o.-Modus - gespielt wurde ein normales Rundenturnier.
Das Feld war zwar klein, dafür aber durchaus fein besetzt. Direkt in der 1. Runde fiel im Nachhinein eine Art Vorentscheidung, als Uwe Kleinschmidt
mit weiß Tobias Klampt
in die Knie zwang. Timo Röhle
, zweiter nach DWZ als Rivale anzusehender Kontrahent, patzte dagegen gegen Klaus Eckhardt. Ergebnisse, die die Richtung vorgaben. Kleinschmidt sollte nurmehr in der 4. Runde gegen Röhle einen halben Zähler abgeben und gewann mit 4,5 Punkten letztlich souverän. Tobias Klampt verlor in Runde vier gegen Altmeister Erwin Gregull
. Ihm blieb mit 3,0 Zählern trotzdem der zweite Platz - vor Timo Röhle, der mit 2,5 Punkten genau 50 Prozent erspielte. Seine beiden Auftaktniederlagen gegen Klaus Eckhardt und Tobias Klampt waren indes nicht mehr zu kompensieren. Martin zu Putlitz
teilte sich mit 2,0 Punkten mit Erwin Gregull den vierten Rang. Klaus Eckhardt
ging nach seinem überraschenden Startsieg gegen Timo Röhle in der Folge leer aus und wurde mit einem Punkt Sechster. Trotz der geringen Resonanz war es am Ende ein interessantes Turnier geworden.
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2007: Kleinschmidt gewinnt Pokal
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Schalksmühle, 1. November 2007
Uwe Kleinschmidt hat den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal gewonnen. Kleinschmidt, der dem SC 1959 ebenso wie Kleinschmidts Sohn Volker erst am direkt vor dem Turnier als passives Mitglied beitrat, setzte sich im Endspiel gegen Thomas Machatzke durch. Im Halbfinale hatte Kleinschmidt mit schwarz gegen den Vorrundensieger Timo Röhle gewonnen. Das zweite Halbfinale ging ein wenig glücklich an Thomas Machatzke, der Christian Hochheusel besiegte. Insgesamt nahmen aufgrund des langen Wochenendes nur 14 Spieler am Turnier teil. Zahlreiche Aktive mussten aufgrund von Kurzreisen absagen, Christian Bien und Tobias Klampt fehlten zudem aufgrund ihrer Teilnahme am ABC-Turnier in Dortmund.
Auch mit 14 Teilnehmern wurde es indes ein gelungener, spannender Nachmittag. In der Vorrunde wurden in fünf Runden nach Schweizer-System die vier Halbfinalisten ermittelt. Timo Röhle fuhr mit ein wenig Glück in einigen Partien 4,0 Zähler ein, gab nur gegen Thomas Machatzke und Christian Hochheusel jeweils einen halben Punkt ab und sicherte sich so den Vorrundensieg. Nur durch die schlechtere Buchholz-Wertung wurde Thomas Machatzke (Remis gegen Röhle und Hochheusel) Vorrundenzweiter. Diese Plätze sicherten Röhle und Machatzke fürs Halbfinale die weißen Steine.
Ebenfalls ins Halbfinale zogen Christian Hochheusel durch ein Remis in Runde fünf gegen Timo Röhle und Uwe Kleinschmidt durch einen Sieg in Runde fünf gegen Klaus Eckhardt ein. Stefan Liedtke verlor sein letztes Spiel gegen Thomas Machatzke und verpasste damit den Sprung. Ebenfalls nicht in die Vorschlussrunde zog Titelverteidiger Mario Rieger ein. Nachdem er in Runde zwei gegen Timo Röhle eine Siegstellung verschenkt und verloren hatte, folgte direkt eine zweite Null gegen Uwe Kleinschmidt - zu viel für Rieger, der in der Vorrunde nur Sechster wurde. Gut schlugen sich in der Vorrunde die beiden Jugendlichen im Feld: Volker Kleinschmidt besiegte Erwin Gregull und Uli Wetzel und kam auf zwei Zähler. Der erst achtjährige Quentin Grob freute ich über einen Sieg gegen Benjamin Hagedorn.
Umkämpft waren die Halbfinals: Timo Röhle verwertete gegen Uwe Kleinschmidt eine vorteilhafte Stellung nicht und verlor mit den weißen Steinen - in der Vorrunde hatte er noch gegen Kleinschmidt gewonnen. Thomas Machatzke musste nach gutem Start gegen Christian Hochheusel einen Bauern geben und stand bescheiden, doch nach einem Fehlgriff Hochheusels gewann er den Bauern zurück und einen mächtigen Königsangriff, bei dem Hochheusel die Dame geben musste, um ein matt zu verhindern - das reichte Machatzke. Genau umgekehrt der Verlauf im Finale: Früh gewann Machatzke hier einen Bauern und hatte selbst einen mächtigen Angriff. Er verbrauchte indes viel Zeit dafür, nicht die besten Züge zu finden, so konsolidierte sich Uwe Kleinschmidt und griff später selbst vernichtend an - für den entblößten König Machatzkes gab es kein Entrinnen mehr, der Pokal war somit dem Brett 2 der Bezirksliga-Mannschaft der Svgg Lüdenscheid II sicher. Ein spannender Tag hatte seinen Sieger gefunden.
Kreuztabelle Vorrunde [46 KB]
Spielplan Vorrunde [41 KB]
Bilder Pokalsieger: Uwe Kleinschmidt.
Finale: Kleinschmidt gegen Machatzke.
Finale: Früher Angriff auf Kleinschmidts weißen König.
Überraschung: Volker Kleinschmidt besiegte Routinier Erwin Gregull.
Noch eine Überraschung: Quentin Grob schlägt Benjamin Hagedorn.
Halbfinalaus: Christian Hochheusel, hier gegen Philipp Hahnel.
Knapp in der Vorrunde gescheitert: Klaus Eckhardt und Stefan Liedtke.
Ein Gast am Brett: Aron von Knebel.
Bewährtes Team an der Kuchentheke: Monica und Christian.
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2006: Rieger holt den Pokal
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Schalksmühle, im Oktober
Der Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal hat für ein Jahr einen neuen Besitzer: Mario Rieger sicherte sich im Feld der 18 Teilnehmer bei der Auflage 2006 den Cup. Im Endspiel setzte sich Rieger erst in der dritten Partie des Blitzstechens gegen Peter Kernchen durch. Ein Finale, das spannender nicht hätte sein können.
Mit 18 Teilnehmern war das Rapidschachturnier des SC 1959 (Bedenkzeit: 21 Minuten pro Spieler pro Partie), das seit einem Jahr nach dem im Sommer 2005 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Alois Piotrowski benannt ist, so gut besetzt wie schon sehr lange nicht mehr. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes (aus der 1. Mannschaft fehlten nur Bodo Lüttich, Thomas Orlik, Martin zu Putlitz und Peter Tschersich) wurde zunächst ein fünfründiges Turnier nach Schweizer-System gespielt. Am Ende dieser fünf Runden qualifizierten sich die Spieler auf den Rängen eins bis vier für das Halbfinale. Eine spannende Angelegenheit. Dominator der Vorrunde war Tobias Klampt, der sich in fünf Partien komplett schadlos hielt und mit der Maximalausbeute als Führender den Anzugsvorteils fürs Halbfinale und für den Fall des Falles auch für das Endspiel sicherte. Auf Rang zwei landete nach der Vorrunde mit 4,0 Zählern Peter Kernchen. Kernchen hatte zwar im ersten Turnier gegen den Jugendlichen Mike Bocklenberg nur mit viel Glück eine verlorene Stellung doch noch gewonnen, spielte anschließend aber ein sehr gutes Turnier. Auf den Rängen drei und vier sicherten sich Timo Röhle (4,0 Punkte) und Mario Rieger (3,5 Punkte) erst in der letzten Runde den Sprung ins Halbfinale. Röhle hatte dabei durch das Los einen relativ leichten Weg durch die Vorrunde. Rieger besiegte in der fünften Partie Titelverteidiger Christian Hochheusel, der somit mit 2,0 Punkten nur 13. der Vorrunde wurde und gar nicht zufrieden war. Das Gleiche galt für Thomas Machatzke, der nach der vierten Runde noch ungeschlagen Zweiter gewesen war. Eine Weißniederlage gegen Tobias Klampt war Machatzke aber auf Rang fünf zurück. Mit einer Niederlage gegen Timo Röhle verspielte zudem Sascha Hunold seine Halbfinalchance. Mit 3,0 Zählern wurde er Vorrundensechster - er hatte nach längerer Pause ein sehr gutes Turnier gespielt und mit Klaus Eckhardt, Erwin Gregull und Christian Hochheusel drei Spieler der 1. Mannschaft hinter sich gelassen. Ebenfalls stark: Mike Bocklenberg erspielte als bester von drei Jugendlichen 2,0 Punkte und landete auf Rang zwölf sogar vor Titelverteidiger Christian Hochheusel. Im Halbfinale nutzte nur Peter Kernchen seinen Anzugsvorteil und führte eine energische Angriffspartie gegen Timo Röhle zum Sieg. Röhle ließ dabei Chancen auf Gegenspiel aus. Im zweiten Halbfinale erwischte es Tobias Klampt. Gegen Mario Rieger wickelte er in ein eigentlich vorteilhaftes Endspiel bei gleichem Material ab, doch Riegers Bauern liefen auf einmal schneller als die von Klampt - seine erste Niederlage im Turnier bedeutete direkt das Aus. So standen sich im Endspiel Mario Rieger und Peter Kernchen gegenüber. Kernchen kassierte zwar mit schwarz einen allzu forschen Bauern Riegers, doch in geschlossener Stellung half ihm der Mehrbauer nicht. Die Partie war remislich, die Kontrahenten gaben die Siegbemühungen auf und leiteten damit ins Blitzstechen über. Hier legte Kernchen mit weiß eine 1:0-Führung vor. In der zweiten Partie gelang es Rieger, Kernchen über die Zeit zu heben. So musste die dritte Partie entscheiden, und hier hatte der SC-Neuzugang aus Quenstedt das bessere Ende für sich. Nach gut fünf Stunden Spielzeit stand Mario Rieger als neuer Pokalsieger beim SC 1959 fest.
Bilder:
Turniersieger: Mario Rieger.
Endspiel: Mario Rieger und Peter Kernchen schenkten sich nichts.
Halbfinale I: Das jähe Aus für Tobias Klampt.
Halbfinale II: Der SC-Ehrenvorsitzende Hermann Holzrichter schaut Timo Röhle über die Schulter.
Einzige Teilnehmerin: Kerstin Lüken gab ihre Turnierpremiere und gewann eine Partie.
Frühes Aus: Titelverteidiger Christian Hochheusel (l.) spielte kein gutes Turnier.
Statistiken:
Endstand Vorrunde [64 KB]
Fortschrittstabelle Vorrunde [63 KB]
Spielplan Vorrunde [93 KB]
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2005: Pokalsieg für Hochheusel
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Schalksmühle, 1. November 2005
Die Resonanz gut, das Turnier spannend: Die Konkurrenz um den Alois-Piotrowski-Gedächtnis-Pokal im Schnellschach beim SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid am Allerheiligen-Feiertag war eine runde Sache. Besonders gut in Erinnerung behalten wird Christian Hochheusel den Wettbewerb. Hochheusel blieb ohne Niederlage und sicherte sich den Pokalsieg: Nach 1998, 2001 und 2002 war es für den Jugendwart des SC 1959 der vierte Sieg in dieser Konkurrenz, die in diesem Jahr erstmals nach dem im Sommer verstorbenen Ehrenvorsitzenden des SC 1959, Alois Piotrowski, benannt wurde. Im Gedenken an Piotrowski war die Bedenkzeit beim Schnellschach-Turnier auf 21 Minuten pro Spieler pro Partie festgesetzt worden – genauso hatte Piotrowski lange Jahre den Vereinspokal ausspielen lassen. 13 Spieler stritten um den Sieg – in zwei Sechser-Gruppen, wobei sich Sascha Hunold und Benjamin Hagedorn einen Startplatz teilten, da Hunold das Turnier nicht zu Ende spielen konnte. Nach der Vorrunde spielten die ersten Beiden jeder Gruppe über Kreuz im Semifinale die Endspielteilnehmer aus. Die Auslosung – Monica Patru-Georgescu zog die Lose – sorgte für eine sehr stark besetzte Gruppe A. Hier hielt sich Christian Hochheusel im starken Feld schadlos, gab nur gegen Tobias Klampt einen halben Zähler ab und sicherte sich den Gruppensieg. Klampts Halbfinaleinzug hing bis zur letzten laufenden Gruppenpartie am seidenen Faden, denn Klampt hatte gegen Erwin Gregull verloren. Gregull indes, der gegen Christian Hochheusel verloren hatte, bezog im letzten Gruppenspiel gegen Timo Röhle seine zweite Niederlage und rutsche auf Gruppenplatz drei ab. Röhle, der zunächst gar nicht ins Turnier (Niederlagen gegen Klampt, Eckhardt und C. Hochheusel) gefunden hatte, wurde somit noch vor Klaus Eckhardt und dem Duo Hunold/Hagedorn Gruppenvierter. Die Gruppe B war nach DWZ nicht so stark besetzt. Hier setzte sich Thomas Machatzke mit 4,0 Punkten (zweimal Remis gegen Liedtke und zu Putlitz) vor Martin zu Putlitz (3,5 Punkte) durch. Zu Putlitz, der gegen Daniel Zschiedrich überraschend verloren hatte, zog als Gruppenzweiter nur aufgrund der besseren Sonneborn-Berger-Wertung vor dem punktgleichen Stefan Liedtke ins Halbfinale ein. Liedtke wurde vor Daniel Zschiedrich, dem Turniersenior Hermann Holzrichter und Philipp Hahnel Dritter. Im Halbfinale führten die Gruppensieger die weißen Steine. Christian Hochheusel nutzte dies, um gegen Martin zu Putlitz eine Figur und später die Partie für sich zu entscheiden. Thomas Machatzke stand gegen Tobias Klampt auch lange besser, nach einer Ungenauigkeit brach die Stellung von Machatzke aber zusammen. So trafen im Endspiel Klampt und Hochheusel zum zweiten Mal aufeinander. Auch diesmal allerdings gelang es keinem Spieler, einen Vorteil herauszuspielen. So einigte man sich auf ein Remis. Ein Stechen im Blitzschach musste über den Pokalsieg entscheiden. Hier setzte sich Hochheusel schließlich mit weiß nach einer schönen finalen Mattkombination durch. Auf Rang drei landete Thomas Machatzke nach einem Sieg im kleinen Finale gegen Martin zu Putlitz. Auch die übrigen Platzierungen wurden ausgespielt. Erwin Gregull wurde nach einem Sieg gegen Stefan Liedtke Fünfter. Timo Röhle schlug im Spiel um Platz 7 Daniel Zschiedrich. Rang neun ging an Klaus Eckhardt, der Hermann Holzrichter bezwang. Elfter wurde Benjamin Hagedorn, der sich in seinem letzten Spiel des Tages gegen Philipp Hahnel durchsetzte. Die Sieger werden im Rahmen der Weihnachtsfeier am 13. Dezember geehrt.
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