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KGK-POKAL
 

Ungewohnt: Spielen auf dem großen Brett.




2009: Wieder Kämper

Schalksmühle, 9. August 2009

Ralph Kämper vom SV Halver hat wie im Vorjahr den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal des SC 1959 im Freischach gewonnen: Im Finale besiegte Kämper die Nummer eins der Setzliste, seinen Vereinskollegen Helmut Hermaneck. Den dritten Rang sicherte sich nach einem Erfolg im kleinen Finale gegen Uwe Kleinschmidt (SC 1959) der Dortmunder Dariusz Gorzinski. Mit 19 Teilnehmern war das Turnier gut besucht und vor allem qualitativ so stark besetzt wie noch nie.

Der Finalsieg Kämpers war ein würdiger: Der Halveraner hatte auf dem Weg ins Endspiel das Lüdenscheider Talent Valerian Giraud, in einer Neuauflage des Vorjahresfinals bereits im Viertelfinale Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid) und im Halbfinale schließlich Uwe Kleinschmidt besiegt. Im Endspiel schenkten sich Kämper und Hermaneck, der durch Siege gegen Klaus Eckhardt, Thomas Machatzke (beide SC 1959) und Dariusz Gorzinski ins Finale eingezogen war, nichts. Kämper zeigte sich in lange ausgeglichener Stellung schließlich wagemutig, gab einen Turm für drei verbundene Freibauern. Hermaneck gab im Bemühen, die Bauernlawine aufzuhalten zwar einen Springer zurück und behielt die Qualität, doch das reichte nicht - Kämpers Bauern drohte mächtig mit Umwandlung - so stand nach acht Stunden Freischach um 19 Uhr auf dem Rathausplatz fest, dass Ralph Kämper seinen Titel verteidigt hatte.

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Ab 11 Uhr hatten die Aktiven auf wie zuletzt zwei Feldern im K.o.-System den Kampf um den KGK-Pokal aufgenommen. Der SC 1959 stellte zehn Aktive, zu denen Spieler des SV Halver (4), der Svgg Lüdenscheid (3), des SV Morsbach (1) und aus Dortmund gesellten. Ein spannendes Feld, in dem sechs Aktive mehr als 1800 Punkte im DWZ-Rating aufwiesen. Prognosen fielen damit schwer. Für die erste größere Überraschung sorgte im Achtelfinale Erwin Gregull (SC 1959) - der 83-Jährige trat den gegen den Fünften der U16-NRW-Meisterschaft, Martin Riederer, an, und hielt die Partie bis zuletzt offen. Riederer, der aus Meinerzhagen stammt und inzwischen für den SV Morsbach spielt, unterschätzte die Bedenkzeit - letztlich fiel sein Plättchen, so dass er überraschend bereits in Runde eins die Segel streichen musste.

Turnierübersicht [43 KB]

Während im Viertelfinale für Gregull gegen Dariusz Gorzinski Endstation war, sorgte nun ein anderer SC-Akteur für die nächste Überraschung. In einer heißen Schlacht behielt Uwe Kleinschmidt gegen den zweimaligen KGK-Pokalsieger Volker Schmidt, der an Position zwei gesetzt war, die Oberhand. Schmidt verdarb bei knapp werdender Zeit eine sehr gute Stellung und verpasste damit das Semifinale, in das Helmut Hermaneck (gegen Machatzke) und Ralph Kämper (gegen Tesche) souverän einzogen. Die Semifinals verliefen lange ausgeglichen und spannend. Hermaneck gewann dabei spät gegen den unter Druck und in Zeitnot geratenen Gorzinski eine Figur und damit die Partie. Kämper und Kleinschmidt kämpften lange in ausgeglichener Stellung, ehe eine Springergabel Kämpers Kleinschmidts Stellung zusammenbrechen ließ.

Insgesamt war der KGK-Pokal bei bestem Wetter (kein Tropfen Regen) wieder eine gelungene Veranstaltung im Zentrum Schalksmühles. Zum vierten Mal in Serie ging der Pokal dabei in diesem Jahr an einen Spieler des SV Halver. Zuletzt gewann im Jahr 2005 mit Christian Hochheusel ein Spieler des SC 1959 das beliebte Freischachturnier.


 

2008: Kämper siegt

Schalksmühle, 9. August 2008

Ralph Kämper vom SV Halver hat den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal des SC Schalksmühle/Hülscheid im Freischach gewonnen. Der Gemeindemeister hielt sich in seinen fünf Turnierspielen auf dem Schalksmühler Rathausplatz schadlos und besiegte im Finale Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid). Den dritten Rang teilten sich bei traumhaftem Wetter die Halbfinalverlierer Tobias Klampt und Thomas Machatzke .
Mit 13 Teilnehmern war das Turnier nicht so gut besetzt wie 2007 - auch Titelverteidiger Volker Schmidt fehlte diesmal. Gespielt wurde dennoch auf den zwei Spielfeldern von 10 Uhr bis etwa 18.30 Uhr. Angesichts des kleineren Teilnehmerfeldes waren der K.o.-Runde diesmal Gruppenspiele vorgeschaltet, so dass alle Akteure mindestens zwei Spiele auf dem ungewohnt großen Feld absolvieren durften.
In der Vorrunde blieben Überraschungen Mangelware. Ein Stechen wurde in Gruppe A notwendig, in der Routinier Uli Wetzel und Youngster Mike Bocklenberg nach den normalen Spielen gleichauf gelegen hatten. Wetzel gewann das Stechen am normalen Brett. In Gruppe B fehlte der als Gruppenkopf gesetzte Volker Niebuhr, der seine Teilnahme absagen musste, so dass es in dieser Gruppe recht eng zuging - hier endeten gleich zwei Partien mit einem Remis. Hier siegte Thomas Machatzke vor Martin zu Putlitz und Pornchai Ertelt . In der einzigen Vierergruppe zog neben Tobias Klampt der Lüdenscheider Youngster Janik Arens in Viertelfinale ein und Philipp Hahnel und Quentin Grob das Nachsehen.
Im Viertelfinale behielten die vier Gruppensieger, die jeweils mit weiß spielen durften, in ihren Partien relativ sicher die Oberhand. Spannender und umkämpfter waren die Halbfinals. Tobias Klampt griff mit weiß spät in der Partie gegen Ralph Kämper, die Nummer eins der Setzliste, fehl und gab danach auf. Thomas Machatzke hatte sich gegen die Nummer zwei der Liste, Wolfram Tesche, gar eine deutlich vorteilhafte Stellung erspielt. In Zeitnot und komplizierter Stellung aber fand er nicht die besten Züge, so dass am Ende doch noch Tesche die Oberhand behielt. Hatte der Routinier der Svgg Lüdenscheid im Halbfinale noch ein wenig Glück gehabt, so stand er im Finale mit schwarz gegen Kämper äußerst vielversprechend. Doch dann übersah Tesche einen einzügigen Qualitätsverlust. Zwar versuchte er noch alles, doch der Halveraner spielte den Vorteil souverän nach Hause und sicherte sich nach Rang drei im Vorjahr diesmal erstmals den Sieg beim Karl-Gottfried-Kalle-Pokal (Bild von der Siegerehrung ).

Die Ergebnisse im Überblick:
Gruppe A:
1. Ralph Kämper (SV Halver) 2,0 Punkte, 2. UIi Wetzel 0,5 Punkte (+1), 3. Mike Bocklenberg (beide SC 1959) 0,5 Punkte (+0)
Gruppe B: 1. Thomas Machatzke 1,5 Punkte, 2. Martin zu Putlitz (beide SC 1959) 1,0 Punkte, 3. Pornchai Ertelt (SV Halver) 0,5 Punkte
Gruppe C: 1. Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid) 2,0 Punkte, 2. Christian Hochheusel 1,0 Punkte, 3. Timo Röhle (beide SC 1959) 0,0 Punkte
Gruppe D: 1. Tobias Klampt (SC 1959) 3,0 Punkte, 2. Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) 2,0 Punkte, 3. Philipp Hahnel 1,0 Punkte, 4. Quentin Grob (SC 1959) 0,0 Punkte
Viertelfinale: Kämper - zu Putlitz 1:0; Klampt - Hochheusel 1:0; Machatzke - Wetzel 1:0; Tesche - Arens 1:0
Halbfinale: Klampt - Kämper 0:1; Tesche - Machatzke 1:0
Finale: Kämper - Tesche 1:0

Spielplan [44 KB]


 

Karl-Gottfried-Kalle-Pokal 2007: Im Finale setzte sich Volker Schmidt (r.) gegen Bodo Lüttich (l.) durch und verteidigte seinen Titel.




2007: Wieder Schmidt

Schalksmühle, 28. Juli 2007

Volker Schmidt vom SV Halver hat seinen Titel beim Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach erfolgreich verteidigt. Im hart umkämpften Finale setzte sich Schmidt gegen die Nummer 1 des SC 1959, Bodo Lüttich, durch. Das Turnier war mit 24 gemeldeten Teilnehmern quantitativ wie qualitativ so gut besetzt wie noch nie. Überraschungen blieben Mangelware, dafür gab es so manche sehr schöne Partie zu sehen.

Bodo Lüttich bereicherte das Turnier durch seine Teilnahme mit spekatulärem Angriffsschach. So zwang er im Viertelfinale Mario Rieger und im Halbfinale mit schwarz Ralph Kämper sehenswert in die Knie. Im Endspiel mit weiß gegen Volker Schmidt gelang ihm dies nicht. In einer lange sehr offenen, umkämpften Stellung hatte Lüttich klare Zeitvorteile, am Ende aber griff er fehl, versäumte es, eine Qualität zu geben, um einen Mattangriff auf seinen entblößten König zu parieren. So nutzte Schmidt die wenige ihm verbliebene Zeit zum erfolgreichen Mattangriff und gewann zum zweiten Mal den KGK-Pokal. Schmidt hatte in den Runden vorher Martin zu Putlitz, Dmitri Adomeit und im Halbfinale, einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels, Timo Röhle in die Knie gezwungen.

Das Turnier auf dem Schalksmühler Rathausplatz - gespielt wurde erstmals in der Geschichte des Turniers auf zwei Feldern - hatte am Vormittag bei strömendem Regen begonnen. Die Spieler, die in der 1. Runde gefordert waren, waren nicht zu beneiden. Trotz des Wetters traten mit Ausnahme von Daniel Zschiedrich alle Akteure an. Für Überraschungen in der 1. Runde sorgten der neunjährige Quentin Grob, der im Stechen Philipp Hahnel bezwang, Pornchai Ertelt (Blitzsieg nach Remis gegen Erwin Gregull) und Benjamin Hagedorn, der gegen Klaus Eckhardt gewann.

Ab dem Achtelfinale verlief dann alles nach Plan - sowohl beim Wetter (die Sonne strahlte) als auch im Turniertableau. Die gesetzten Spieler gaben sich keine Blöße und marschierten bis ins Halbfinale vor. Die Spieler der unteren Bretter des SC-Bezirksliga-Teams schieden nach und nach aus. Tobias Klampt im Achtelfinale gegen Bodo Lüttich, Mario Rieger im Viertelfinale ebenfalls gegen Lüttich. Martin zu Putlitz im Achtelfinale gegen Volker Schmidt, Vorjahreshalbfinalist Christian Hochheusel im Achtelfinale gegen Timo Röhle, Thomas Orlik danach im Viertelfinale gegen Timo Röhle und Thomas Machatzke im Viertelfinale gegen Ralph Kämper (SV Halver).

Auch das Semifinale brachte keine Überraschungen: Schmidt und Lüttich wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, so dass ein spannendes Finale garantiert schien. Und die Kiebitze sollten nicht enttäuscht werden. Gegen 20 Uhr nach einem spannenden, langen, aber nicht so langen Tag wie im vergangenen Jahr stand der alte und neue Sieger des KGK-Pokals fest.

Das Turniertableau [33 KB]

Bilder

Alter und neuer KGK-Pokalsieger: Volker Schmidt.
Tolle Partien, aber im Finale geschlagen: Bodo Lüttich.
Aus im Halbfinale: Timo Röhle.
Aus im Halbfinale: Ralph Kämper.
Aus im Viertelfinale: Thomas Orlik.
Aus im Viertelfinale: Mario Rieger.
Aus im Viertelfinale: Dmitri Adomeit.
Wusste einen Mehrbauern gegen Stefan Liedtke nicht zum Sieg zu nutzen: Challenger-Cup-Sieger Sascha Hunold.
Geduldig an der Uhr: Tobias Klampt.
So setzt man matt: Mike Bocklenberg im Spiel gegen Marvin Stache.
Schach im Regen: Quentin Grob.
Geschafft am Ende eines langen Tages: Christian Hochheusel und Monica Patru-Georgescu, die vorbildlich für die Organisation des Turniers gesorgt hatten.
Schaute zu: der SC-Ehrenvorsitzende Hermann Holzrichter.
Schaute nicht zu: das Kiepenlisettken.
Nicht nur auf den großen Brettern wurde gespielt...


Schmidt gewinnt KGK-Pokal 2006

Schalksmühle, 29. Juli 2006

Freischach-Marathon, Hitzeschlacht und Favoritensieg: Bei den Spielen um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid setzte sich Favorit Volker Schmidt vom SV Halver durch. Zum zweiten Mal in der Historie ging der Pokal damit an einen Spieler aus einem anderen Verein. Mit 23 Spielern - darunter auch zwei Jugendliche und vier Gastspieler verzeichnete der SC 1959 eine Rekordbeteiligung - der Sieger stand erst fest, als die Sonne bereits untergegangen war: Um 22.20 Uhr gratulierte Timo Röhle dem Finalsieger Volker Schmidt zum Turniersieg.
Martin zu Putlitz und Uli Wetzel hatten um 9.30 Uhr das Turnier auf dem Schalksmühler Rathausplatz eröffnet. Es folgten im Laufe des Tages 21 weitere Spiele auf dem Feld mit den großen Schachfiguren und "im Rahmenprogramm" zahlreiche Blitzschach-, Mühle- und Dame-Partien. Regen blieb sehr zur Freude des Veranstalters aus - dafür brannte die Sonne am Nachmittag so stark, dass das intensive Nachdenken alles andere als leicht fiel. Ob mit Baseballkappe, Sonnenbrille oder Regenschirm - die Schachspieler wurden erfinderisch, als es darum ging, trotz der Witterung einen kühlen Kopf zu bewahren.
Die ganz großen Überraschungen auf sportlicher Ebene hielt der Freischachtag nicht unbedingt bereit. Zumeist blieben die Favoriten Sieger. Volker Schmidt spielte sich mit Siegen gegen Thomas von Knebel, Jannik Stache und Klaus Eckhardt bis ins Halbfinale vor. Dort besiegte er mit den schwarzen Steinen Titelverteidiger Christian Hochheusel, der zuvor u.a. in einem spannenden Match Thomas Orlik ausgeschaltet hatte. Im Endspiel tat sich Schmidt gegen Timo Röhle schwer - die Partie war im Endspielstadium völlig remislich, als bei Röhle das Plättchen fiel. Die Krönung nach einer sehr starken Turnierleistung blieb dem Spielleiter des SC 1959 damit versagt. Röhle hatte zuvor vor allem im Viertelfinale gegen Tobias Klampt und im Halbfinale gegen Martin zu Putlitz zwei sehr schöne Weißsiege herausgespielt. Wie im Vorjahr blieb Röhle beim KGK-Pokal nur der undankbare zweite Rang.
Andere Mitfavoriten waren frühzeitig auf der Strecke geblieben. Thomas Machatzke und Bezirksliga-Gastspieler Mario Rieger (DWZ 1775) aus Sachsen-Anhalt scheiterten direkt in ihrer ersten Partie an Tobias Klampt. Peter Henning von der Svgg Lüdenscheid, der das Turnier 2002 gewonnen hatte, stellte im Viertelfinale gegen Martin zu Putlitz frühzeitig die Dame ein und gab direkt auf.
Neben dem Freischachturnier fand auf eine Wertung in den Konkurrenzen im Rahmenprogramm statt. Das Blitzturnier, an dem sich 14 Spieler beteiligten, siegte Thomas Machatzke aufgrund der besseren Sonneborn-Berger-Wertung vor dem punktgleichen Peter Henning. Volker Schmidt wurde vor Christian Hochheusel Dritter. Das Mühle-Turnier entschied Kerstin Lüken, Neuzugang für die zweite Mannschaft des SC 1959, vor den punktgleichen Tobias Klampt und Andreas Lüken für sich. Das Dame-Turnier gewann Christian Hochheusel vor Martin zu Putlitz und Tobias Klampt.

Die Spiele des KGK-Pokals:
1. Runde: Philipp Hahnel - Marvin Stache 1:0; Volker Schmidt - Thomas von Knebel 1:0; Kerstin Lüken - Klaus Eckhardt 0:1; Peter Henning - Daniel Zschiedrich 1:0; Uli Wetzel - Martin zu Putlitz 0:1; Mario Rieger - Tobias Klampt 0:1; Thomas Orlik - Paul Panitz 1:0
Achtelfinale: Christian Hochheusel - Thomas Orlik 1:0; Christian Bien - Philipp Hahnel 1:0; Jannik Stache - Volker Schmidt 0:1; Hermann Holzrichter - Klaus Eckhardt remis (Stechen 0:2) Benjamin Hagedorn - Peter Henning 0:1; Stefan Liedtke - Martin zu Putlitz 0:1, Tobias Klampt - Thomas Machatzke 1:0; Andreas Lüken - Timo Röhle 0:1
Viertelfinale: Christian Bien - Christian Hochheusel 0:1; Volker Schmidt - Klaus Eckhardt 1:0; Martin zu Putlitz - Peter Henning 1:0; Timo Röhle - Tobias Klampt 1:0
Halbfinale: Christian Hochheusel - Volker Schmidt 0:1; Timo Röhle - Martin zu Putlitz 1:0
Finale: Volker Schmidt - Timo Röhle 1:0

Der Turnierspielplan (Endstand) [22 KB]

Bilder
Gute Stellung im ersten Turnierspiel nicht verwertet: Uli Wetzel.
Endstation Halbfinale: Martin zu Putlitz.
Der Favorit setzte sich durch: Volker Schmidt.
Mit dem Regenschirm gegen die Sonne: Timo Röhle spielte sich wieder bis ins Finale vor.
Regenschirm und Eis: Martin zu Putlitz an der Uhr.
Auftaktniederlage gegen Tobias Klampt: Gastspieler Mario Rieger.
Einer von zwei Jugendlichen im Feld: Marvin Stache.
Extraaufgabe an der Uhr: Jannik Stache.
Siegerin beim Mühle-Turnier: Kerstin Lüken, hier im Spiel gegen Bruder Andreas.
Ehemaliger 2. Vorsitzender und zweitjüngstes SC-Mitglied: Thomas von Knebel und Sohn Aron.
Auch die Jugend blitzte am Rande: Sedrick Schwarzer.
Regenschirme und Sonnenbrille: Timo Röhle im Spiel gegen Tobias Klampt.


2005: Kalle-Pokal an Hochheusel

Schalksmühle, 16. Juli 2005

Der Titelhattrick war von Beginn an ausgeschlossen. Eigentlich hätte Tobias Klampt zum dritten Mal in Folge den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach erobern können. Klampt indes fehlte am Samstag beim Turnier auf dem Schalksmühler Rathausplatz. Und so trat Christian Hochheusel bereitwillig seine Nachfolge an. Der Jugendwart des SC 1959 wurde seiner Favoritenstellung nach DWZ gerecht - allerdings benötigte er zu Beginn auch ein wenig Glück, um das Viertelfinale zu überstehen.
Sascha Hunold war Hochheusels Gegner in der Runde der letzten Acht. Und Hunold hatte die Dame Hochheusels erobert und dafür nur Turm und Springer gegeben. Hunold stand besser, fand jedoch bei beidseitiger knapper Zeit nicht den richtigen Plan, die Stellung zu gewinnen. So setzte Christian Hochheusel seinen Kontrahenten kurz vor dem Ablaufen der Zeit mit zwei Türmen matt - Glück gehabt. Geduldig spielte Klaus Eckhardt im zweiten Viertelfinale der oberen Hälfte seine Erfahrung gegen Benjamin Hagedorn aus. Hagedorn hielt zunächst gut mit, musste nach einem Fehler aber die Segel streichen.
In der unteren Hälfte hatte sich Stefan Liedtke in der Quali mit einem Sieg gegen Daniel Zschiedrich ins Viertelfinale gespielt. Gegen Timo Röhle gab er aber früh eine Figur. Ein wütender Mattangriff führte auch nicht zum Ziel - so gewann Röhle. Das Viertelfinale zwischen Martin zu Putlitz und Andreas Hochheusel war dagegen ein nüchterneres Gefecht - ein Mehrbauer entschied am Ende zugunsten von zu Putlitz.
Im Halbfinale dann griff zu Putlitz gegen Röhle mit den weißen Steinen zu häufig daneben und verlor reichlich Material. Röhles Sieg war so nur eine Formsache und kleine Revanche für die Niederlage im letzten Spiel der Gemeindemeisterschaft. Das zweite Halbfinale zwischen Christian Hochheusel und Klaus Eckhardt war lange offen. Als Eckhardt dann aber eine Figur einstellte, gab er auf.
Im Finale schenkten sich Timo Röhle (mit Weiß) und Christian Hochheusel nichts. Im Turmendspiel opferte Hochheusel einen Turm für einen Bauern und gewann den Turm anschließend wieder. Röhle übersah, dass er den Bauern ebenfalls hätte wieder gewinnen können. Mit einem Mehrbauern fuhr Hochheusel die Partie somit ein. Röhle blieb wie 2004 nur Rang zwei.
Insgesamt war das Turnier bei schönem Wetter eine runde Sache - auch zahlreiche Kiebitze verirrten sich auf dem Rathausplatz zu den Schachspielern. Die Verlegung in die Ferienzeit erwies sich nicht als nachteilig, sondern als genau richtig.
Die Turnierstatistik:
Achtelfinale:
Stefan Liedtke - Daniel Zschiedrich 1:0
Viertelfinale: Timo Röhle - Stefan Liedtke 1:0; Martin zu Putlitz - Andreas Hochheusel 1:0; Sascha Hunold - Christian Hochheusel 0:1; Benjamin Hagedorn - Klaus Eckhardt 0:1
Halbfinale: Martin zu Putlitz - Timo Röhle 0:1; Christian Hochheusel - Klaus Eckhardt 1:0
Finale: Timo Röhle - Christian Hochheusel 0:1
Bilder
Viertelfinale: Andreas Hochheusel und Martin zu Putlitz kämpfen um den Sieg.
Kuchen, Würstchen und Schachfiguren: Andreas, Kerstin, Doreen und Monica am Tisch.
Ein Spielchen in Ehren: Stefan Liedtke und Klaus Eckhardt am "normalen" Brett.
Youngster gegen Senior: Im Viertelfinale trafen Klaus Eckhardt (l.) und Benjamin Hagedorn aufeinander.
Der Turniersieger: Christian Hochheusel.